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Mit dem nächsten Ausbauschritt für das Glasfasernetz setzen acht Gemeinden der Region Kernland-Kampseen ein starkes Zeichen für ihre digitale Souveränität. Im Rahmen dieses kommunalen Infrastrukturprojekts werden rund 1.200 Haushalte und Betriebe an das zukunftssichere Glasfasernetz angeschlossen. Die Investitionssumme für diesen wichtigen Entwicklungsschritt beläuft sich auf rund 7 Millionen Euro.
Am 12. Februar 2026 erfolgte bei strahlendem Sonnenschein der offizielle Spatenstich für den nächsten Ausbauschritt des Glasfasernetzes in der Region Kernland-Kampseen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und den ausführenden Unternehmen nahmen daran teil, darunter der Abgeordnete zum NÖ Landtag Josef Edlinger, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner, die Nationalratsabgeordneten Martina Diesner‑Wais und Lukas Brandweiner, der FTTH Geschäftsführer Gerhard Wandl und Cornelia Juster FTTH Geschäftsführung Stv., sowie DI Dr. Igor Brusic, CSO und Prokurist der nöGIG. Ebenso anwesend waren die (Vize)Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden: Bgm. Andreas Groyß (Albrechtsberg), Bgm. Franz Holzer (Gföhl), Vizebgm. Christian Huber (Großgöttfritz), Bgm. Franz Aschauer (Jaidhof), Bgm. Andreas Pichler (Lichtenau), Bgm. Gerhard Wandl (Rastenfeld), Bgm. Cornelia Juster (Sallingberg) und Bgm. Herbert Prandtner (Weinzierl am Walde). Die ausführenden Baufirmen wurden durch Ing. Bmstr. Daniel Simlinger (Hasenöhrl) und Ing. Roland Nagelmaier (Swietelsky) vertreten.
Kooperation in der Region ermöglicht Glasfaseranschluss
Träger des Projekts ist die FTTH Kernland-Kampseen Projekt GmbH, ein Zusammenschluss der Gemeinden Albrechtsberg an der Großen Krems, Gföhl, Lichtenau, Jaidhof, Weinzierl am Walde, Sallingberg, Rastenfeld und Großgöttfritz. Ziel dieser Kooperation ist es, die Region mit einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur auszustatten, um die Basis für modernes Arbeiten, wirtschaftliches Wachstum und hohe Lebensqualität zu festigen.
Das Vorhaben ist Teil eines mehrstufigen Gesamtkonzepts. Nachdem die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) bereits im ersten Schritt weite Teile der Region erschlossen hat, schließt der nun gestartete Ausbauabschnitt die verbleibenden Gebiete lückenlos an. Dadurch wird die digitale Grundversorgung in der Region Kampseen auf ein einheitlich hohes Niveau gehoben.
Gemeinsame Kraftanstrengung der Gemeinden
„Mit diesem Projekt stellen wir sicher, dass unsere Region digital zu den Vorreitern gehört. Durch die enge Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden und durch Fördermittel von Bund und Land realisieren wir ein Infrastrukturvorhaben, das allein kaum umsetzbar wäre. Diese Kooperation stärkt unseren gesamten Lebensraum nachhaltig“, betont Bürgermeister Gerhard Wandl von Rastenfeld, Geschäftsführer der FTTH Kernland-Kampseen Projekt GmbH.
Auch Cornelia Juster, Bürgermeisterin von Sallingberg und ebenfalls Geschäftsführerin der Projekt GmbH, unterstreicht die Relevanz des Vorhabens: „Die flächendeckende Glasfaserversorgung ist eine der zentralen Zukunftsfragen für unsere Gemeinden. Mit diesem Gemeinschaftsprojekt investieren wir gezielt in die Attraktivität unserer Arbeitsplätze und schaffen neue Perspektiven für die gesamte Region.“
Umsetzung mit Know-how der nöGIG
Die technische Planung und Umsetzung erfolgt mit Unterstützung von nöGIG, die bereits den ersten Ausbauschritt in der Region erfolgreich begleitet hat. „Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie Gemeinden durch Kooperation eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur realisieren können. Wir bringen unsere umfassende Erfahrung aus zahlreichen Projekten in Niederösterreich ein und garantieren als Dienstleisterin eine effiziente sowie zukunftssichere Umsetzung“, erklärt Igor Brusic, CSO der nöGIG.
Auch seitens der Landespolitik wird das Projekt sehr begrüßt. Abgeordneter zum NÖ Landtag Josef Edlinger in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Der Glasfaserausbau ist eine der wichtigsten Zukunftsinvestitionen für unsere Regionen. Projekte wie dieses zeigen, dass durch Zusammenarbeit und gezielte Förderung auch im ländlichen Raum moderne digitale Infrastruktur geschaffen werden kann.“
Projektumfang und Zeitplan
Im Zuge des aktuellen Ausbaus werden rund 250 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch zwei sehr erfahrene Generalunternehmen: Swietelsky und Hasenöhrl. Das Investitionsvolumen liegt bei einer Summe von rund 7 Millionen Euro. Die Tiefbauarbeiten sollen bis zum Frühling 2027 fertiggestellt werden. Die Aktivierungen der Anschlüsse erfolgen parallel zu den laufenden Bauarbeiten und sollen bis zum Herbst 2027 abgeschlossen sein.
Mit diesem Projekt wird die Region Kernland-Kampseen gezielt auf die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte vorbereitet. Die neuen Glasfaseranschlüsse ermöglichen stabile und leistungsfähige Verbindungen für Homeoffice, Bildung, Telemedizin sowie die lokale Wirtschaft und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raums dauerhaft.
FTTH Kernland Kampseen Projekt GmbH